Runder Tisch für Flüchtlinge in Friedberg.

Was wir machen.
Wer wir sind.

WER

Der Runde Tisch für Flüchtlinge in Friedberg wurde im November 2014 von etwa 30 Menschen, vom Internationalen Zentrum in Friedberg (IZF), den Friedberger Kirchengemeinden und vielen Einzelpersonen, gegründet. Mittlerweile vernetzen und koordinieren sich hier bis zu 50 ehramtlich Engagierte. Die Mitglieder sind so bunt, wie die Flüchtlinge in Friedberg selbst. Ob Schüler oder Rentnerin, Bäckerin oder Polizist, alteingesessene Friedbergerin oder zugezogener Flüchtling – jede*r ist willkommen!

WAS

Der Runde Tisch erklärt sich bereit, alle Friedberger Flüchtlinge in ihrem Alltag zu unterstützen. Das bedeutet, dass er sowohl die Geflüchteten, für die der Wetteraukreis zuständig ist, als auch diejenigen, für die die Stadt Friedberg zuständig ist, in seine Aktionen einbezieht. Darüber hinaus sollen in Zukunft auch die Flüchtlinge in der geplanten Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen in Friedberg von Angeboten des Runden Tisches profitieren.

Der Runde Tisch trifft sich monatlich, um ein gemeinsames Vorgehen abzustimmen, Probleme zu besprechen und Angebote zu koordinieren. Darüber hinaus treffen sich Mitglieder der Arbeitsgruppen nach Bedarf auch eigenständig.

WARUM

Seit etwa Mitte 2013 wachsen die Flüchtlingszahlen erheblich an. Auch in Friedberg leben mittlerweile über 200 Flüchtlinge. Zusätzlich gibt es eine Erstaufnahmeeinrichtung des Wetteraukreises zur Verteilung der Flüchtlinge in die Kommunen mit etwa 100 Plätzen, die aber bisher nicht belegt ist und in Reserve gehalten wird. Die Behörden sind dem Ansturm, verursacht durch eine Verschärfung der Krisen und Kriege in Nahost und Afrika, allein nicht gewachsen. Außerdem kann Integration nur durch die Aufnahmebereitschaft und Hilfe von Seiten der Bevölkerung funktionieren. Was die Behörden auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene alleine nicht schaffen, erfordert neue Initiativen.
Viele Menschen, die heute zu uns kommen, werden für immer unsere Nachbarn sein. Je früher diese Menschen von den Friedberger Bürger*innen aufgenommen werden, umso leichter wird das Zusammenleben für beide Seiten in der Zukunft.

WIE

Es gibt Arbeitsgruppen zu folgenden Themen:

  • Asylothek (Gesprächsangebote für Flüchtlinge im Bibliothekszentrum Klosterbau)
  • Deutschsprachkurse
  • Dolmetscherpool
  • Fahrradgruppe
  • Frauen-Gruppe
  • Freizeit-Gruppe
  • Internationale Gärten
  • Kinder-Bastel-Spiele-Treff
  • Mutter-Kind-Treff
  • Näh-Treff
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Patenschaften
  • Registrierung beim Arbeitsamt
  • Schüler-Nachhilfegruppe
  • Sprechstunde für Flüchtlinge – „Infopoint“ im Wohnheim „Über dem Wehrbach“ 13 in Friedberg Fauerbach
  • Therapeutische Gesprächsgruppe

Bitte melden Sie sich mit Angaben zur Gruppe, in der Sie mitarbeiten wollen, bei  Johannes Hartmann oder füllen Sie unser Kontaktformular aus:

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